Washington mit Kindern (oder: Bye-bye Mr. President…)

Mitte Januar schaffe ich es nun endlich auch mal wieder auf den Blog- darf man so spät noch ein frohes, neues Jahr wünschen? Ich tu’s hiermit einfach
Zwischen den Jahren hatte ich endlich mal Zeit, in Ruhe alte Fotos zu kramen und hab einige aus der wunderschönen Hauptstadt der USA rausgesucht. Schon lange wollte ich euch von unserem Wochenende in Washington DC berichten und das tu ich jetzt noch schnell, bevor es zu spät und keiner mehr hin will…  Tatsächlich ist Washington eine Stadt mit vielen verschiedenen Gesichtern und ganz viel Flair.

Von Charleston aus waren wir letztes Jahr Ende Februar schnell da und besonders unsere Jüngste war bestens vorbereitet, da sie zum President’s Day am 15.2. viel über Mr. Obama, das Monument, das Capitol und natürlich das weiße Haus gelernt hatte und am Wochenende dann immer wieder sagte: „das kenn ich!“

Und dieses herrliche Porträt darf ich euch natürlich nicht vorenthalten! Jeder Schüler hatte eins gemalt und die Bilder zierten die Wand im Schulflur. Man stelle sich mal vor, hier würde jedes Kind in der ersten Klasse ein Din A3- großes Bild von Frau Merkel malen. Haha! Allerdings möchte ich mir die Wand zum nächsten President’s Day auch nicht vorstellen, da wird viel orange gebraucht werden.

We will miss u, Mr. President!

Unser Hotel (Hyatt Place) war direkt um die Ecke des weißen Hauses- die perfekte Lage, um alles gut erreichen und auch mal zwischendurch eine Pause im Zimmer einlegen zu können.

Das weiße Haus war natürlich dann auch unser erstes Ziel, denn solche symbolträchtigen Gebäude faszinieren unsere Mädels immer sehr. Es ist mitten im Herzen der Stadt und sieht von vorne eigentlich recht unscheinbar aus.

Direkt daneben findet man einen großen Andenken-Laden, der uns vorher schon empfohlen worden war (und ja, auch Gift-Shops ziehen meine Mädels und mich magisch an )
Wenn man hier etwas kauft, darf man anschliessend ein Foto „am Schreibtisch des Präsidenten“ machen. Ich finde mein Mann macht sich gut da, oder? Und ich als First Lady!!

Weiter ging’s am Washington Monument vorbei die „National Mall“ entlang, das ist der Park zwischen dem Capitol und dem Lincoln Memorial.

Hier liegen die meisten Museen der Stadt, die (ACHTUNG) alle kostenlos sind! Wer schon mal in New York war, weiß dies besonders zu schätzen.

Da es recht kalt war, kam uns das sehr gelegen und wir machten einen kurzen Abstecher in die National Gallery of Art, ein wunderschönes Gebäude mit einer riesigen Kunstsammlung. Und mit vielen Couchen, was wiederum den mittlerweile müden Mädels gelegen kam. Pause mit Napoleon!

Im National Air und Space Museum waren wir an einem anderen Tag- genial! Leider sind die Fotos davon verloren gegangen, es ist auf jeden Fall ganz ganz toll und bietet vieles zum Mitmachen für Kinder.
Auch das Naturkunde-Museum National Museum of National History ist super interessant, besonders der Raum mit den vielen Schmetterlingen, die sich auch gern mal auf die Besucher niederlassen.

Wir lieben es ja, eine Stadt zu Fuß zu entdecken. Man sieht viel mehr und kann das Flair viel besser spüren, wenn man durch die Straßen zieht.

Allerdings sind die U-Bahn-Stationen in Washington so schön, daß man mit nörgelnden Kinder auch zwischendurch ruhig mal mit der Bahn fahren sollte, zB zum Zoo, der etwas außerhalb liegt und auch einen (kostenlosen!) Besuch wert ist.

Oder in das hübsche Viertel Georgetown mit den kleinen Häusern, wie man sie aus „House of cards“ kennt,

und von dem fußläufig gut zur tollen Waterfront kommt.

Last but not least darf natürlich das Capitol nicht fehlen. Hier haben wir eine Führung gemacht (vorher anmelden!), die für die Kinder allerdings nicht soo spannend war. Da gefiel ihnen der unterirdische Gang zur Library of Congress schon wieder besser und das imposante Gebäude mit den vielen Büchern, ua der Gutenberg-Bibel auch (die Fotos sind leider auch weg, schnief…)

Am Abend vor der Abreise haben wir es uns nicht nehmen lassen, nochmal bei Michelle vorbei zu schauen. Lilli ist ein großer Fan von ihr und war fast sicher, sie hinter einem Fenster gesehen zu haben

Washington, wir kommen wieder! Wenn auch wahrscheinlich nicht in den nächsten 4 Jahren…

Liebe Grüße,

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