DIY / Upcycling ✪ Vom Vogelhäuschen zum Kräutergewächshaus

Hauptberuflich bin ich ja eigentlich Shopbetreiberin und dieser Blog ist quasi mein Hobby… Und da ich mich auch somit schon mal um den Shop kümmern muss und weniger Zeit für’s Hobby und so schöne Sachen wie Upcycling bleibt, hab ich meine Mitarbeiterin Anja gefragt, ob sie nicht als Gastbloggerin einen Post schreiben will. Und sie hatte Lust :-)  Mehr über Anja erfahrt Ihr in Ihrem Blog Sonniges für Kinder, der zwar zur Zeit etwas brach liegt, da Anja und ihre Familie ein Haus umgebaut haben und kürzlich umgezogen sind- aber sicher bald wieder gefüllt wird.
Und da heute gerade Dienstag ist, können wir auch noch gleich bei der schönen Creadienstag-Aktion von Anke mitmachen!
So, jetzt übergeb ich aber endlich an Anja (danke Dir!):

Früher wurde es als Vogelfutterhaus genutzt, aber wegen des geringen Dachüberstandes wurde das Futter immer nass und schimmelte vor sich hin. Also fristete es die letzten zwei Winter ohne Inhalt im Baum, setzte ein wenig Moos an und wurde nicht schöner.

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Sowas tut mir immer leid. Es durfte also trotz fehlender Schönheit und Aufgabe mit uns ins neue Heim ziehen. Und jetzt endlich bekommt es eine Modernisierungskur – darin bin ich gerade sehr geübt.

Das Häuschen hat folgende Kriterien, die dafür sprechen, dass es demnächst Kräuter beherbergt:

Es hat ein Dach, das man auf einer Seite aufklappen kann, an zwei Seiten hat es Glasscheiben, durch die man eigentlich sehen soll, wieviel Futter noch drin ist und außerdem hat es zwei kleine Balkone.

Jetzt geht es los:

Moos und Dreck mit Schleifpapier entfernen.

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Farbreste zusammensuchen. In meinem Fall pinker Lack für das Dach und schwarzer Schultafellack für die Seitenwände und die Kanten der Balkone, damit man draufschreiben kann, was da bald wachsen wird.

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Anstreichen und trocknen lassen und hoffen, dass nicht allzuviele Mücken und andere Tiere es sich auf der frischen Farbe gemütlich machen.

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In der Zwischenzeit Samen und Erde sammeln oder kaufen.

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Mit Erde befüllen, Plätze sorgfältig auswählen, Samen einstreuen und gießen.

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Mit Kreide auf die schwarzen Flächen schreiben, was wo wachsen wird, einen sonnigen Platz suchen und abwarten.

Wenn die ersten Pflänzchen aufgehen eine Miniatur-Wimpelkette aufhängen – zur Feier des Tages.

Sehr viel Spaß beim Nachbasteln wünscht Anja.

2 Kommentare

  1. Eine schöne Idee hast du da. Bei mir hätte das keinen Zweck, ich würde wieder vergessen zu gießen und dann klappt das nicht.
    Viel Spaß damit und liebe Grüße,
    Antonia

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