Gutes tun für und mit Lieblingsmenschen

Ihr Lieben!
Heute möchte ich euch Steffi und Frieda vorstellen und euch ihr Herzensprojekt näher bringen. Steffi ist Fotografin hier in Dortmund, ihre Tochter Frieda geht in denselben Kindergarten, in dem alle meine Mädels waren (und der hier schräg gegenüber vom Laden ist) und tanzt auch in „unserer“ Ballettschule in Schwerte in der wunderbaren integrativen Tanzgruppe.

 


Steffis Herzensprojekt ist ein Kalender mit wundervollen Fotos, dessen Erlös sie spendet.
Ich freue mich, daß ich die Möglichkeit habe, ihre Idee über den Blog in die Welt tragen und so die Reichweite zu erhöhen zu können. Den Kalender könnt ihr bei Steffi direkt oder auch bei uns im Online-Shop bestellen.

 

 

Aber nun soll Steffi selber zu Wort kommen, ich hab ihr ein paar Fragen gestellt.

Steffi, deine Tochter Frieda hat das Down-Syndrom.
Wann habt ihr davon erfahren und wie hat das euer Leben verändert?

Als die Diagnose Down Syndrom bestätigt wurde, waren wir natürlich zuerst sehr traurig. Hinzu kamen auch Ängste, da wir uns mit dem Krankheitsbild vorher nicht auseinandergesetzt hatten und auch nicht wussten, ob wir dieser Aufgabe gerecht werden können. Als wir Frieda dann in den Armen hielten, war es das wohl schönste Gefühl auf der Welt. Große Unterstützung und Akzeptanz erfuhren wir auch durch unsere Familie, ein enger Familienzusammenhalt hilft und entlastet sehr.

Heute sehen wir viele Dinge aus einer anderen Perspektive. Sorgen und Probleme, die uns früher wichtig erschienen, sind so gut wie gar nicht mehr relevant. Unsere Tochter Frieda steht vollkommen im Fokus unserer Aufmerksamkeit, wenn es ihr gut geht, geht es uns gut. Jeder kleine Fortschritt unserer kleinen Tochter macht uns glücklich. Durch sie haben wir gelernt, dass wir unsere Ansprüche zurückschrauben müssen und kleine Schritte häufig die bedeutungsvollsten sind.

 

 

Wie begegnen euch eure Mitmenschen?

Wie bereits oben beschrieben, ist die Unterstützung und das Verständnis für Friedas Handicap in der Familie sehr groß. Im Freundeskreis bestand zunächst Verunsicherung, doch auch hier ist ihre Behinderung kein Problem. Vorurteile gibt es natürlich auch, genauso wie ablehnende Haltungen. Wir denken, dass die Reaktion des Umfeldes vom Ausmaß des intensiven und emotional positiv erlebten Kontakts mit Frieda abhängt.

Als besonders schwierig empfinden wir scheinbare Anteilnahme an der Beeinträchtigung von Frieda in Form von Mitleid. Das zeigt, dass der Inklusionsgedanke noch nicht bei allen Menschen wirklich angekommen ist.

 

 

Was habt ihr durch die Behinderung deiner Tochter gelernt?

Es gibt im Umgang mit Kindern mit Handicap keine anderen „Spielregeln“ als bei anderen Kindern. Es ist wichtig sich darauf einzulassen., dann wird schnell klar, wie herzlich und zugewandt, nett und witzig Kinder mit Down Syndrom sind. Der Umgang mit unserer Tochter hat uns gezeigt, wie bereichernd und positiv Andersartigkeit sein kann. Unsere Perspektive hat sich gewandelt, wie bereits oben beschrieben ist es wichtig, gelassen zu sein und sich selbst nicht allzu wichtig zu nehmen. Für das Kind da zu sein ist unsere primäre Aufgabe, die wir mit großer Freude annehmen. Frieda hat uns auch bewusstgemacht, wie sehr wir uns aufeinander verlassen können. Wir sind in unserer Partnerschaft sicherlich enger zusammengerückt.

Frieda hat uns sicherlich auch gelehrt, was Liebe ist, bedingungslos und freiwillig. Unsere Tochter hat uns ebenfalls aufgezeigt, dass materielle Zuwendung häufig viel weniger Wert hat, als emotionale Zuwendung. Bei ihr werden kleine Dinge zu ganz großen Geschenken.

Und schließlich haben wir natürlich ganz viel Informationen zum Handicap unserer Tochter erhalten und gelernt mit dieser Behinderung umzugehen. Dabei ist es wichtig auf ein Unterstützungsnetzwerk zurückzugreifen.

 

 

Schon letztes Jahr hast du einen LIEBLINGSMENSCH Kalender mit Fotos von Down Syndrom Kinder rausgebracht und den Erlös gespendet. Dieses Jahr hast du „normale“ Kinder mit fotografiert und es sind wunderschöne Bilder dabei herausgekommen. Welche Botschaft steckt dahinter?

Das Ziel des Projektes “Lieblingsmensch“ ist es, die Öffentlichkeit für das Thema Inklusion zu interessieren und zu sensibilisieren. Da ich Mutter eines Kindes mit Trisomie 21 bin, liegt es mir sehr am Herzen zu zeigen, wie toll die Kinder mit Handicap und ohne Handicap miteinander umgehen, spielen und sich ablichten lassen. Das Miteinander der Kinder ist ganz natürlich, diese Selbstverständlichkeit im Umgang miteinander, soll sich auch in den Bildern widerspiegeln. Vielleicht bewirken die Fotos auch einen Perspektivwechsel bei einigen Erwachsenen.

An wen geht der diesjährige Erlös und warum?

Der Kalender „Lieblingsmensch“ erscheint in einer limitierten Auflage von 300 Stück und kann für 20 Euro erworben werden. Der Rohertrag wird wieder wie im letzten Jahr gespendet. Diesmal geht der Erlös an das SPZ DO (Sozialpädiatrischeszentrum Klinikum Dortmund), weil meine Tochter Frieda dort die Frühförderung macht und die Fördermittel in den Jahren die wir dort sind immer weniger wurden.

 

 

Wir würden uns sehr freuen, wenn ihr dieses Projekt unterstützt und den einen oder anderen Kalender bestellt- er ist auch ein wunderbares Weihnachtsgeschenk!
Steffi Kirstenpfad erreicht ihr über Facebook oder per Handy 0151/10732020.
Den Kalender könnt ihr direkt bei ihr bestellen oder bei uns online.
Danke euch!

Liebe Grüße,

Verlinkt bei Frollein Pfau

Merken

Merken

Merken

Merken

Merken

Merken

Merken

Merken

Merken

Merken

Merken

Merken

Merken

Merken

Merken

Merken

Merken

Ergobag- Kletties selbermachen ✪ mit Vorlage zum Ausdrucken

Wer gerade kein Kind im Grundschulalter hat, wird mit „Ergobag-Kletties“ nicht viel anfangen können- das ist also nur ein Beitrag für eine ganz bestimmte Zielgruppe

Ergobag ist eine Schultasche, die aus Textilien gemacht wird, die zu 100% aus recycelten PET-Flaschen hergestellt sind. Die Ranzen sehen super aus und haben eine Top-Qualität (nein, ich werde für diesen Beitrag nicht bezahlt…). Lilli hat ihre „Tonne“ ihre ganze Grundschulzeit genutzt – und ist bestimmt nicht besonders pfleglich damit umgegangen – und die Tasche ist noch richtig gut in Weiterlesen

Hollys erster Hunde-Geburtstag

Bevor ich euch von unserem Urlaub in der Bretagne berichte, muss ich hier noch etwas ganz Wichtiges nachtragen, was rein social-media-technisch in der turbulenten Zeit vor den Ferien etwas untergegangen ist:
Hollys 1. Hunde-Geburtstag!
Denn natürlich wurde dieser gebührend gefeiert… Wäre es nach den Kindern gegangen, hätte ich sogar noch Girlanden wie für die Kindergeburtstage aufhängen sollen- das habe ich dann aber doch dezent unter den Tisch fallen lassen. Aber natürlich gab es Geschenke und einen Kuchen und eine Kerze, wie es sich für einen richtigen Hunde-Geburtstag gehört! Und daß die Leckerli-Dose randvoll gefüllt wurde, versteht sich ja von selbst

Weiterlesen

Abschied von der Grundschule ✪ und Lehrer-Abschieds-Geschenk-Ideen

Die letzte Woche hatte es emotional in sich. Lillis Abschied von der Grundschule war gekommen und hat uns beide ganz schön mitgenommen. Die Abschiedsparty vor 2 Wochen, der Schnupper- Nachmittag an der neuen Schule, die Messe am Mittwoch und der letzte Schultag am Freitag hat uns so manche Träne gekostet. Und jetzt bin ich auch erleichtert, daß wir das hinter uns haben und nach vorne blicken können. Dabei geht Lilli mit 4 Freundinnen in die neue Klasse, viele Jungs gehen in die Parallelklasse und ihre große Schwester geht auf dieselbe Schule- also eigentlich nicht tragisch. Und meine Jüngste bleibt ja noch 2 Jahre auf der Grundschule, so daß wir da auch alle liebgewonnen Lehrer- und Betreuerinnen weiterhin sehen werden.

Hier strahlen sie als könnte sie nichts erschüttern (auch wenn kurz vorher noch die Tränen flossen…)- und so wird es auch sein: ihr werdet euren Weg finden, ihr großartigen Mädchen! Weiterlesen

Lieblings-Sommer-Nachtisch! Spaghetti-Eis-Dessert

Na, wo sind die Leckermäulchen unter euch? Lieber ein bißchen weniger essen, damit noch Zeit für’s Dessert ist? Oder passt das eh immer rein? Dann habe ich heute was für euch: köstliches Spaghetti-Eis-Dessert! Ist kein echtes Eis, schmeckt aber genau so, herrlich erfrischend und somit das perfekte Sommer-Dessert. Auf jeden Fall wurde ich bisher IMMER nach dem Rezept gefragt, wenn ich es hier zuhause oder woanders serviert habe.


Das Rezept habe ich mal irgendwo bei Chefkoch gefunden und es aber mittlerweile etwas nach unserem Geschmack verfeinert. Etwas weniger Zucker, dafür mehr Vanille und Zitrone. Zu einem echten Spaghettieis Weiterlesen

Berlin mit Kindern (Wochenende in Bildern)

Ein Wochenende nachdem gefühlt alle anderen Dortmunder in Berlin waren, nämlich zum Pokalfinale, haben wir uns Samstag auf den Weg in die Hauptstadt gemacht. Pfingsten hatten wir mit unserem Großen schon länger als Termin ausgemacht. Da er jetzt schon anderthalb Jahre dort studiert, wurde es auch Zeit, daß wir mal den Weg dorthin finden. Beim letzten Trip mit den Kindern nach Berlin saß Sophie noch im Kinderwagen- ist also schon wieder ein paar Jährchen her (übrigens ist so ein Kinderwagen bei Städtetripps sehr von Vorteil, weil man an manchen Schlangen einfach ganz cool vorbeischlendern kann und den Behinderteneingang nutzen darf -> also immer danach fragen! In Paris haben wir das sogar ohne Kinderwagen geschafft, nachzulesen hier )

Nachdem wir im Hotel eingecheckt und die Mädels, wie immer, glücklich ihr Zimmer bezogen hatten, gab es erst mal einen Snack im Sony Center. Ein bißchen Großstadtluft schnuppern!

Weiterlesen

Himmlisches Nutella selbstgemacht

Himmlisches Nutella selbermachen! Rezept ohne Palmöl

Ob es draußen kalt oder warm ist, Nutella geht bei uns immer weg wie zu (warmen) Semmeln…
Leider ist da ja aber im Original ziemlich viel Palmöl drin, was ja nun bekannterweise a) krebserregend sein soll und b) umwelttechnisch auch sehr umstritten ist. Eine Alternative musste her, die ich schon vor längerer Zeit auf einem amerikanischen Blog entdeckt hatte und seit einiger Zeit regelmäßig mache. Und so wollte ich euch das Rezept nicht vorenthalten. Ist nämlich köstlich, zum Reinsetzen quasi!

Die Basis der Nuss-Nougat-Creme bilden ganz viele Haselnüsse, die erst im Ofen geröstet werden und dann schon einen himmlischen Geruch verströmen. Weiterlesen

Freebie ✪ Deko für Taufe, Kommunion oder Konfirmation

Ihr Lieben, ich weiß, ich weiß- die ersten Kommunionen sind schon vorbei, ich hab es leider nicht früher geschafft… das normale Leben hatte mich voll im Griff und damit Vorrang. Aber ich hoffe, mit meinen kleinen Deko-Ideen für Taufe, Kommunion oder Konfirmation trotzdem noch einigen eine Freude machen zu können!

Denn heute gibt es, passend zu unseren Einladungskarten aus dem Shop, ein kleines Freebie, das ihr kostenlos runterladen und anschliessend ausschnibbeln Weiterlesen

Unser Team-Event im „Live Escape Room“

Freiwillig in einen Raum einsperren lassen?
Vor gut 2 Wochen haben wir uns mit dem Engel + Banditen- Team getraut und eine ganz neue Erfahrung erlebt. Für unsere etwas verspätete Weihnachtsfeier (hüstel…) habe ich länger nach einem Programmpunkt gesucht und bin dann auf TeamCrack gestoßen. Das Team bietet 2 „Live Escape Rooms“ an und ich fand die Idee, gemeinsam mit meinen Mitarbeiterinnen eine Art Abenteuer-Spiel zu bestreiten, in dem man gemeinsam Rätsel lösen, Wege gehen und Lösungen suchen muss, total verlockend. Ein Live-Krimi-Spiel für Erwachsene sozusagen.

Schon Wochen bevor es losging, hatten wir Riesenspaß, da ich bis zum Schluß nicht verraten habe, was wir genau machen. Erst beim Sektchen vorher im Laden wurde dann das Geheimnis gelüftet und zu meiner Freude war noch keiner je einem Escape Room gewesen! Also Spannung pur für alle 10!
Auf ging’s in die Brückstrasse zu Team Crack…

Und in der Tat waren wir alle vorher fast etwas nervös- auf jeden Fall angespannt, weil keiner so wirklich wusste, was einen erwartete. Ich ja auch nicht! Weiterlesen

Das erste halbe Jahr mit Hund (und: die neue Holly-Kollektion)

Unser kleiner Wirbelwind Holly ist nun schon über ein halbes Jahr bei uns- Zeit für ein kurzes Resumé und (Achtung!) viele Hundefotos…
In wenigen Monaten ist aus einem kleinen Welpen ist ein ausgewachsener Hund geworden. Schon schnell konnten wir uns ein Leben ohne sie nicht mehr vorstellen und auch mein Mann, der ja Bedenken hatte (treue Leser erinnern sich an die Geschichte mit dem Vertrag…), bezeichnet sie mittlerweile als Familienmitglied

Allerdings muss ich auch dazu sagen, daß die ersten Monate schon anstrengend sind, da darf man sich nichts vormachen. Hier war erstmal nichts mehr mit durchschlafen, kleine Hunde müssen viel Pipi und Holly musste besonders viel Pipi. Die Sauberkeitserziehung war kein Spaß. Dies lag vielleicht aber auch Weiterlesen

Top